EnviroChemie
In den Leppsteinswiesen 9
64380 Rossdorf
Deutschland

Tel. +49 6154 6998-0
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Wasser- und Abwassertechnik für Abfall · Deponie · Energiewirtschaft

Intelligente Lösungen für die Behandlung von Sickerwasser und Abwasser aus der Abfallentsorgung und Energiewirtschaft

Bei der Abfallentsorgung fallen verschiedene Sickerwässer und Abwässer an, die zum Teil toxische und gewässerschädigende Inhaltsstoffe enthalten.

Unsere Reinigungsanlagen sind für die verschiedensten Anforderungen geeignet:

  • Deponien
  • Schrottplätze und Spänelager
  • Müllverbrennungen
  • Abfallverwertungen
  • Flüssige Sonderabfälle

Zum Einsatz kommen chemisch-physikalische Verfahren (Aktivkohleadsorption), Membranverfahren und biologische Behandlungsschritte. Die jeweils optimalen Verfahren oder auch Verfahrenskombinationen werden für unsere Kunden individuell entwickelt.

Ihre Ansprechpartner

Geschäftsführer Vertrieb

Dr. Volker Oles
Tel. +49 6154 6998 21
volker.oles@envirochemie.com

Dr. Volker Oles, Geschäftsführer EnviroChemie  

Schwerpunkt Müllverbrennung

Herr Felix Rey
Tel. +41 55 286 18 20
felix.rey@envirofalk.ch

Müllverbrennung

Schwerpunkt Abfall

Herr Stefan Wenzke
Tel. +49 6154 6998 42
stefan.wenzke@envirochemie.com

Stefan Wenzke, EnviroChemie, Deponiesickerwasser, Biologische Abwassertechnik  

Schwerpunkt Schrottplätze

Herr Burkhard Kronenberg
Tel. + 49 6154 6998 18
burkhard.kronenberg@envirochemie.com

Referenzen

SIGRE WISMUT Pego Müllheizkraftwerk RBE

SIGRE · Buchholz · Luxemburg

Biomar® Membranbiologie: Sickerwassebehandlung auf kleinstem Raum

Die Abfallentsorgungsgesellschaft SIGRE betreibt in Buchholz, Luxemburg, die Deponie Muertendall. Im Jahr 2003 wurde EnviroChemie mit dem Bau einer Sickerwasserbehandlungsanlage beauftragt. Seit Januar 2005 ist die aerobe Membranbiologie Biomar® OMB mit Nitrifikations- und Denitrifikationsstufe bestimmungsgemäß in Betrieb. Eine spezielle Ultrafiltrationsanlage ist in die Biologie integriert. Mit dem ausgelegten Verfahren kann das Wasservolumen in der Anlage klein gehalten werden, was bei beengten Platzverhältnissen, wie bei SIGRE, wichtig ist.
 
EnviroChemie hat europaweit über 30 Sickerwasseranlagen realisiert.

Produkt: Biomar® OMB
Verfahren: aerobe Membranbiologie
Durchsatzleistung: 85 m³/Tag
Wassercharakteristik: Deponie-Sickerwasser

 

WISMUT GmbH · Chemnitz · Deutschland

Flutungswasseraufbereitung aus dem Uranerzbergwerk

Im Rahmen der Sanierung der WISMUT GmbH wurde die Grube Schlema-Alberoda geschlossen und kontrolliert geflutet. Das dabei entstehende überschüssige Flutungswasser enthält Uran, Arsen und Mangan und ist außerdem mit Radium belastet. Um dieses Wasser einleiten zu können, wurde von EnviroChemie eine Wasserbehandlungsanlage gebaut. Die Anlage ist für eine Leistung von 450 m³/h Flutungswasser ausgelegt.

Der Reinigungsprozess besteht im Wesentlichen aus Fällungsstufen mit anschließender Flockung, Sedimentation und Filtration. Uran wird mit
Gopur® 3000, einem speziellen organischen Produkt, selektiv gebunden.

Der anfallende Schlamm wird mechanisch entwässert und anschließend immobilisiert. Das Immobilisat erfüllt die mechanischen und chemischen Anforderungen für eine Verbringung.

Die gesamte Anlage ist vollautomatisch geregelt und visualisiert. Alle Aggregate der Wasserlinie sind redundant ausgeführt.

Technische Daten

Durchsatz: 450 m³/h
Platzbedarf: 4.000 m²
Becken: Beton, beschichtet
Steuerung: redundante SPS, Visualisierung, Fernüberwachung
Absetzbecken: Schrägklärer
Schlammimmobilisierung  
Direkteinleitung gemäß
Strahlenschutzvorschriften
 
Inbetriebnahme: 1999 Betriebsdauer: 25 Jahre

Reinigungsleistung

Uran: > 93%
Arsen: > 93%
Radium: > 94%
Mangan: > 60%
Reaktionszeiten: ca. 15 Min.

 

Envochem Abwasserbehandlung, Uranbergbau



 

Pego Power Plant· Pego · Portugal

EnviroChemie liefert eine ENVOCHEM COL - Abwasserbehandlungsanlage für Abwasser aus der Rauchgasentschwefelung

Beim größten Kohlekraftwerk Portugals fällt aus der Rauchgasentschwefelung Abwasser an, das nach der Abtrennung des REA Gips noch Schwermetalle, Fluorid  und Ammonium enthält.

Das Abwasser wird mit dem chemisch-physikalischen Verfahren ENVOCHEM COL von EnviiroChemie so aufbereitet, dass die lokalen Grenzwerte eingehalten werden.

Die Abwassermenge, die aus der Rauchgasreinigung ausgeschleusst werden muss, hängt vorwiegend vom Chlorid-Gehalt der eingesetzten Kohle ab. Damit der Kunde mit der Wahl der Kohle nicht eingeschränkt ist, wurde die Abwasseranlage 2-straßig konzipiert. Bei geringem Chlorid-Gehalt der Kohle kann nur mit einer Straße gefahren werden.

Für jede Behndlungsstraße wurde eine zweistufige Schwermetallfällung mit separater Schlammabtrennung und Schlammentwässerung gebaut. Durch diese zweistufige Fahrweise können die einzelnen Schwermetalle selektiv bei einem optimalen pH Wert abgetrennt werden.

Zur Abtrennung von Ammonium, das aus der DENOX Stufe ins Rauchgaswaschwasser verschleppt wird, wurde eine Alkalisierung mit nachfolgender Luft-Strippung realisiert. Die beladene Strippluft wird zur Verbrennung geführt.

EnviroChemie hat die Anlage im Auftrag von ALSTOM POWER ITALY geplant und gebaut.

Technische Daten

Hydrauliche Leistung
2 x 25 m³/h
Ablaufwerte:
pH 8,5
Hg < 0,02 mg/l
As < 0,5 mg/l
Cd < 0,1 mg/l
Pb < 0,2 mg/l
Cu < 0,2 mg/l
Cr < 0,4 mg/l
F < 10 mg/l
NH4 < 10 mg/l
TS im Filterkuchen > 45 %

 

 

 

Müllheizkraftwerk · Ulm

Envochem® ABWASSERREINIGUNGSANLAGE ZUR BEHANDLUNG VON RAUCHGASWASCHWASSER

Das mehrstufige Verfahren zur Behandlung der stark sauren Abwässer wurde darauf ausgelegt, Abwasserinhaltsstoffe möglichst rein aus dem Abwasser zu entfernen.

1. Stufe: Abtrennung von Kohlenstaub und Aktivkohlepulver

Das saure Abwasser wird über eine Membranfilterpresse gefiltert. Der Filterrückstand wird vor dem Entleeren und Entwässern von Säurerückständen gewaschen. Durch diese Filtrierung kann in der nachfolgenden Stufe ein weißer Gips gewonnen werden.

2. Stufe: Gips-Rückgewinnung

In der Gipsfällungsstufe wird das Abwasser in zwei Neutralisationsreaktoren mittels Kalkmilch und Natronlauge auf pH 2 eingestellt. Die Kalkmilchdosierung erfolgt geregelt über eine kontinuierliche Calcium- und Sulfatmessung im Abwasser. Der in der Sedimentation abgetrennte Gips wird über einen Vakuum-Bandfilter entwässert und gewaschen, sodass „reiner” Gips zur Verwertung anfällt.

3. Stufe: Ammoniak-Strippung und Rückgewinnung

Das noch saure Abwasser wird anschließend mittels Natronlauge auf pH 11 alkalisiert. In zwei Strippkolonnen erfolgt dabei die Dampf-Strippung von Ammoniak aus dem Abwasser. Dabei wird der Ammoniak aus der Abluft zurückgewonnen und dem Verbrennungsprozess zur Rauchgas-Entstickung wieder zugeführt.

4. Stufe: Schwermetallfällung

Die im Abwasser noch enthaltenen Schwermetalle werden zuletzt durch Neutralisation und Zugabe von Fällungs- und Flockungshilfsmitteln aus dem Abwasser ausgefällt. Der Hydroxidschlamm wird in einer Sedimentation abgesetzt und anschließend über eine Kammerfilterpresse entwässert. Das so von den Schadstoffen gereinigte Abwasser wird dann über zwei Sandfilter gefiltert.

5. Stufe: Eindampfung zur Salzgewinnung

In einer Verdampferanlage wird das Abwasser zur Gewinnung einer reinen Salzlösung noch eingedampft. Diese Stufe war nicht Bestandteil des Lieferumfangs von EnviroChemie.

Leistungsdaten

Auslegung der Abwasserbehandlungsanlage:

2 m³/h



Alkalisierungsstufe als Vorbehandlung zur „Ammoniak-Strippung”

 

Ammoniak-Strippung mittels Dampf mit Ammoniak-Rückgewinnung

 

RBE · RHEINISCHE BIOESTER GMBH · NEUSS

BIOMAR® AHP – ANAEROBE ABWASSERREINIGUNG IN DER BIODIESELPRODUKTION

Bei der Biodieselproduktion fallen organisch hochbelastete Abwässer z.B. bei der Glycerineindampfung, der Fettsäure- und der Methylestertrocknung (Brüdenkondensat) an. Wesentliche Abwasserinhaltsstoffe sind Glycerin, Methanol und freie Fettsäuren. EnviroChemie liefert für den Bereich der Produktion von Bioenergiestoffen biologische Abwasserbehandlungsanlagen mit Biogasgewinnung an. Unsere Kunden reinigen so das Abwasser auf die geforderte Qualität und gewinnen gleichzeitig energetisch verwertbares Biogas, mit dem die Energiekosten gesenkt werden können.

Anlagenbeschreibung  

Der geringe Platzbedarf, die ausgezeichnete Biomasserückhaltung sowie geringe Betriebskosten bei gleichzeitiger Biogasgewinnung zeichnen das Abwasserkonzept aus. Schwankungen bei Menge oder beim pH-Wert werden im Misch- und Ausgleichsbehälter (MAB) mit zusätzlichem Havarievolumen ausgeglichen. Nach der pH-Wert-Einstellung werden die organischen Inhaltsstoffe durch spezielle fermentative Mikroorganismen zu kurzkettigen organischen Fettsäuren hydrolysiert. Ein Zulauf/Ablauf-Wärmetauschersystem sorgt für eine optimale Energiebilanz. Im patentierten Biomar® AHP Reaktor findet durch gezielte Prozessgestaltung ein gesteigerter anaerober, biologischer Abbau der organischen Abwasserinhaltsstoffe durch Biogasbildung statt, das im Dampfkessel verwertet wird. In der nachgeschalteten aeroben Belebung wird die methanogene Biozönose inaktiviert. Mit der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und der Prozessvisualisierung arbeitet die gesamte Anlage vollautomatisch und erfüllt sämtliche Umweltauflagen bei geringen Betriebskosten.

Leistungsdaten

Durchsatz: 50 m³/Tag
CSB-Belastung: 4.000 kg/Tag
CSB-Konzentration: < 80.000 mg/l
CSB-Abbau (anaerob): > 95%
Platzbedarf:
20 x 15 m
Steuerung: SPS, Prozessvisualisierung
Methanreaktor:  
•  Volumen 2 x 200 m³
•  Werkstoff
Edelstahl, isoliert
Biogasausbeute: > 1.950 m³/Tag
Außentemperatur: -35 – +40 °C
Betriebstemperatur: ca. +35 °C
Inbetriebnahme:
2006



BetreibermodellWäschereiabwasserUmkehrosmoseBioreaktorBandfilteranlagenEnergieeffizienzFiltrationsanlageKesselspeisewasserGrauwasserrecyclingFlotationsanlageMembranfilteranlageKfz-WaschanlagenEntgiftungFleischindustrieFlockungGlasindustrieFällungFilteranlageFettabscheiderFarbabscheiderFiltrationsanlagen